Achtsamkeit

Und plötzlich steht alles still.. wie du mit Herausforderungen besser umgehen kannst

Manchmal passiert etwas Unvorhersehbares, das dich aus deinem gewohnten Alltag komplett herausreißt und alles andere ganz plötzlich an Bedeutung verliert und stillsteht!


Vor kurzem ist mir genau das passiert.

Meine 2-jährige Tochter entwickelte über Nacht eine schwere Lungenentzündung und musste sofort per Notarzt ins Krankenhaus gebracht werden. Ein großer Schock, der uns als Familie in tiefe Sorge versetzte.


Wie ich mit solchen Herausforderungen umgehe, möchte ich Dir in diesem sehr persönlichen Artikel erzählen. 

Denn vielleicht erlebst auch Du gerade eine plötzliche Herausforderung, die dir den Boden unter den Füssen wegzieht.


In dieser herausfordernden Zeit gab es zwei Dinge, die mir geholfen haben mit der schwierigen Situation umzugehen:

Die Unterstützung meiner Familie und Freunde sowie die Erkenntnis, dass ich mich nicht immer wieder in meinen Gedanken über die Vergangenheit oder Zukunft verlieren darf.

 

In solchen Momenten kommen einem oft Gedanken wie "Ist es meine Schuld?" oder "Habe ich etwas falsch gemacht?" bzw. "Hätte ich das verhindern können?" auf.


Diese Selbstvorwürfe sind furchtbar, besonders wenn man sein eigenes Kind so leiden sieht.

Doch ich habe gelernt, dass solche Gedanken nicht produktiv sind und nichts am Geschehenen ändern.


Diese Situation erinnerte mich an einen anderen Wendepunkt in meinem Leben - einen schlimmen Unfall, den ich vor einiger Zeit in Australien erlebt habe.


Anfangs fragte ich mich immer wieder, "Warum musste MIR das passieren?!" Doch durch meine Beschäftigung mit Achtsamkeit und Meditation erkannte ich, dass solche Gedanken nicht hilfreich sind und meine Situation nur noch weiter erschweren.

 

Was mir sowohl damals als auch heute geholfen hat, ist liebevoll das Geschehene anzunehmen und mich nicht weiter selber zu verurteilen.

Wenn ich so oft wie möglich im "Hier und Jetzt" bin, fühle ich mich nicht nur besser, sondern kann gleichzeitig voll präsent für meine Tochter da sein und ihr all meine Aufmerksamkeit und Energie zur Genesung schenken.


Es stellte sich heraus, dass solche Herausforderungen, gerade bei Kindern unter 3 Jahren, keine Seltenheit sind. Viele Eltern durchleben ähnliche Situationen und haben mit ähnlichen Gedanken und Gefühlen zu kämpfen. 

Zum Glück hat sich meine Tochter unglaublich schnell erholt und konnte nach einer Ruhezeit zuhause auch wieder in die Kita gestärkt gehen. 


Es ist wichtig zu erkennen, dass wir nicht alleine sind und dass es Wege gibt, mit solchen Herausforderungen umzugehen.

 

Deshalb möchte ich dich fragen:

Hast du schon einmal ähnliche Herausforderungen erlebt? Wie bist du damit umgegangen? 

 

Wenn du interessiert bist, Strategien zu lernen, um in Zukunft besser mit solchen Herausforderungen umzugehen, stehe ich dir gerne zur Seite. 

In einem unverbindlichen und kostenlosen Gespräch können wir uns kennenlernen und ich kann dich unterstützen.

Ich freue mich auf dich!

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Achtsamkeit

8 effektive Tipps gegen Leisure Sickness

Hast du schon mal von Leisure Sickness gehört?
Auch, wenn der Begriff für dich neu sein mag, kennst du sicherlich folgende Situation:
Du hattest in letzter Zeit viel um die Ohren (beruflich oder privat) und endlich naht der langersehnte Urlaub.

Kaum konntest du ein paar Tage entspannen, wirst du krank.


Mir ist das auch schon passiert und darum möchte ich dir gerne erklären, woran das liegt und was du tun kannst, damit du deinen Urlaub wieder ohne Krankheit genießen kannst.

Woher kommt Leasure Sickness?

Während der herausfordernden Zeiten "funktionierst" du und nimmst nicht mehr die Signale deines Körpers wahr, der dir schon weit vor der totalen Erschöpfungsphase feine Zeichen sendet.
Unter Stress arbeitet dein Immunsystem auf Hochtouren. Sobald es etwas ruhiger wird bei dir, fährt der Körper die Produktion deiner Abwehrzellen herunter, sodass Krankheitserreger ein leichteres Spiel haben.

Dein Nervensystem steuert viele lebenswichtige Körperfunktionen, wie Atmung, Verdauung und Stoffwechsel.
Wenn du im andauernden Stress bist, arbeitet dein vegetatives Nervensystem (hier der Sympathikus) und sorgt für die Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol.
Außerdem fährt es deine Magen-Darm-Aktivität herunter, um bereit zu sein auf Gefahrensituationen zu reagieren.
Durch zu wenig Erholungsphasen können die Stresshormone in deinem Körper (oder die deiner Fellnase) nicht ausreichend abgebaut werden, was zu einem geschwächten Immunsystem und Krankheit führen kann.
Der Parasympathikus ist der Gegenspieler zum Sympathikus und für Erholung und Entspannung zuständig, um den Körper wieder in ein Gleichgewicht zu bringen.
Unter diesen Umständen kann er jedoch nicht ausreichend Stresshormone abbauen.

Wie kannst du deinen Urlaub ohne Krankheit überstehen?

Damit du deinen Urlaub mit deiner Fellnase demnächst ohne Krankheit überstehst, gebe ich dir im Folgenden ein paar Empfehlungen für deinen Alltag:

  1. Sorge für ausreichend Schlaf, Bewegung und Ernährung!
  2. Mach mehrere Pausen am Tag, besonders an sehr arbeitsintensiven Tagen! Gehe zum Beispiel öfter mit deiner Fellnase raus – davon könnt ihr beide profitieren.
  3. Hetze nicht durch deinen Alltag! Sei neugierig, was sich verändert, wenn du langsamer und bewusster durch deinen Tag gehst. Beste Beispiele für Übungssituationen sind an der Supermarktkasse oder im Auto. Beobachte dich mal, wie du dich in diesen Situationen verhältst.
  4. Priorisiere deine Aufgaben! Schreibe auf, welche Aufgaben wirklich heute erledigt werden müssen, was auf morgen oder später verschoben werden kann oder sogar Aufgaben dabei sind, die erstmal gar nicht so wichtig sind.
  5. Wenn du dich innerlich unruhig fühlst, nimm 3 tiefe Atemzüge in deinen Bauch mit geschlossenen (oder offenen) Augen und lass beim Ausatmen deine Schultern noch etwas tiefer sinken. Gehe bewusst durch deinen Körper und schau, ob du irgendwo verspannt oder angespannt bist und versuche mit der Atmung zu entspannen (hierzu kannst du dir gerne meine geführte Meditation „Entspannungsritual mit deiner Fellnase“ herunterladen)
  6. Tu dir jeden Tag etwas Gutes! Alles, was dir Spaß macht und dich entspannt und ein gutes Gefühl hervorruft wirkt wirklich Wunder und verändert deine Stimmung. Zum Beispiel ein leckeres Stück Kuchen oder ein erholsames Bad, eine kurze (oder längere) Meditation, ein schönes Buch lesen, etwas Leckeres kochen, Kuschelabend mit der Fellnase auf der Couch. Das großartige ist, dass sich deine Entspannung auf deinen Vierbeiner auswirkt, also doppelt gut;)
  7. Lächel dich und Menschen in deiner Umgebung öfter an! Das ist ein Stimmungsveränderer für dich UND dein Gegenüber! Mir macht es richtig Spaß, wenn ich mein Gegenüber zu einem Zurücklächeln bringe. Probiere es mal aus und dein Tag wird sich gleich viel schöner und leichter anfühlen.
  8. Hol dir Unterstützung von außen, wenn du merkst, dass du nicht alle Aufgaben bewältigen kannst, um dir etwas freie Zeit und mehr Pausen zu schaffen.

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Sonja Vargas Entspannter Spaziergang mit Hund in den Bergen
Achtsamkeit

Was dein Stresslevel mit deinem Hund macht

Kennst du das, du stehst morgens auf und fühlst dich schon gestresst, wenn du an all deine Aufgaben denkst, die du an dem Tag erledigen musst? Dann rennst du gefühlt von A nach B und bist froh, wenn dann am Abend auch noch die Hunderunde endlich abgehakt ist. Du wunderst dich kurz etwas über vermehrt unentspannte Hundebegegnungen. Du hast aber auch nicht wirklich Energie darüber näher nachzudenken. Vielleicht war es einfach nur ein stressiger Tag. Total erschöpft gehst du ins Bett und denkst schon an die To-do’s des nächsten Tages.


Dein Stresslevel hat einen großen Einfluss auf das Verhalten deiner Fellnase.

Wenn du entspannter bist, überträgt sich das auch auf deinen Hund!


Du erfährst in diesem Artikel, wie du achtsamer und damit entspannter im Alltag werden kannst. Was das mit deinem Hund zu tun hat. Und wie du es schaffst, abends nicht mehr völlig erschöpft ins Bett zu fallen. Stattdessen denkst du mit Freude an die schönen Momente des Tages zurück.

 

Was bedeutet Achtsamkeit?

„Achtsam sein“ bedeutet in der Gegenwart, im Hier und Jetzt zu sein.

 

Nicht an die Vergangenheit oder die Zukunft zu denken, sondern bewusst den Moment wahrzunehmen, ohne ihn zu bewerten. 

 

Wenn du also bewusst das Hier und Jetzt erlebst, kannst du nicht gleichzeitig in Gedanken über die Vergangenheit oder Zukunft stecken und entspannter auf herausfordernde Situationen im Alltag reagieren.

 

Der Autopilot

Hast du dich vielleicht auch schon mal dabei ertappt, dass du dich nicht erinnern konntest, wie du von A nach B gekommen bist? Das liegt daran, dass du im „Autopilot-Modus“ warst und tief in Gedanken genau diesen Moment nicht wahrnehmen konntest. 

 

Oft ist unser Gehirn mit vielen Gedanken ununterbrochen beschäftigt.

Das ist auch völlig normal, denn es ist darauf programmiert auf Situationen zu reagieren und aus vorherigen Erfahrungen zu lernen, um diese in der Zukunft anwenden zu können. Früher machte das auch total viel Sinn, um auf Gefahren schnellstmöglich reagieren zu können. Heute müssen wir jedoch nicht mehr unser Essen erjagen und auch unsere Gefahren sind nicht mehr Raubtiere. 

Vielmehr sind unsere Tage durch Hektik und Reizüberflutung im Alltag geprägt.

Es sind auch oft eher negative als positive Gedanken, die uns über den Tag hinweg beschäftigen und wir bekommen kaum mit, was um uns herum passiert. 


Dir entgeht das Schöne.

Vor Allem die schönen und positiven Momente kannst du im Autopiloten nicht richtig wahrnehmen.

 

Die gute Nachricht ist: 

Du kannst dein Gehirn schulen aus dem Autopiloten ins Hier und Jetzt zurückzuholen, um so bewusster die schönen Momente des Tages zu erleben.

 

Und was bringt dir das überhaupt?

Wenn du deinen Alltag bewusst wahrnimmst, entschleunigst du automatisch, was dich entspannt. 

Du wirst innerlich und äußerlich ruhiger.

Du verbrauchst weniger Energie für dieselben Aufgaben.

Es gibt dir ein höheres Maß an Selbstvertrauen und -akzeptanz.

Du entwickelst gleichzeitig mehr Mitgefühl für dich selbst und andere Menschen.

Du kannst besser mit Stress umgehen.

 

Auch erlaubt es dir die schönen Momente bewusst zu erleben. Dies kann zum Beispiel ein Lächeln eines anderen Hundebesitzers auf dem Hundespaziergang sein. Oder eine schöne Blume auf deiner Hunderunde, an der du bislang gedankenversunken vorbeigelaufen bist. Möchtest du nicht auch wieder entspannter und achtsamer durch deinen Alltag gehen? 

Die schönen Momente bewusst wahrnehmen und genießen?

 

Wechselwirkung zwischen dir und deinem Hund

Unsere Fellnasen beobachten uns ständig, wenn sie in unserer Nähe sind. Daher kannst du dir sicher gut vorstellen, dass sie es sofort bemerken, wenn du dich gestresst fühlst. Unbewusst spannst du Muskeln an oder atmest nicht mehr leicht und tief. Erst viel später merkst du, dass deine Schultern oder dein Kiefer weh tut. 

Das bekommt natürlich dein Vierbeiner direkt mit. 

 

Ich möchte dir das an einem Beispiel aus dem Alltag genauer zeigen.


Angespannte Hundebegegnungen

Das kennst Du sicher: Bereits vor einer wahrscheinlich nicht so angenehmen Hundebegegnung machst du dir Gedanken, wie diese wohl ablaufen wird. Vorsichtshalber nimmst du deinen Hund an etwas kürzerer Leine oder rufst ihn zu dir, um ihn anzuleinen? Diese Anspannung bei dir vor der Begegnung überträgt sich auf deine Fellnase, die dann mit größerer Vorsicht und Anspannung dem anderen Hund begegnet. Nicht selten kann das bereits einer der Gründe sein, warum Hundebegegnungen nicht entspannt und freundlich ablaufen. 

 

Nur was kann jetzt helfen?

  • Beobachte dich vor und in solchen Begegnungen. 
  • Atme langsam und tief ein und aus. Dadurch aktivierst du den Ruhepol deines Nervensystems (den Parasympathikus).
  • Gehe aufrecht. Lass deine Arme locker am Körper hängen.
  • Gehe mit deiner Fellnase in einem großen Bogen an dem anderen Hund vorbei, ohne deinen Liebling mit einer verkürzten Leine noch weiter einzuschränken.

 

Und bitte auf keinen Fall an der Leine ziehen oder rucken. Die Halswirbelsäule deines Hundes ist sehr empfindlich und könnte dabei verletzt werden. Außerdem erhöht sich die Anspannung bei deinem Hund durch den Ruck nur noch mehr und bringt mehr Aggression in die Situation. Das solltest du unter allen Umständen verhindern! 

 

Entspannung überträgt sich also von dir auf deinen Hund - und umgekehrt.

Je entspannter ihr beide seid, desto einfacher werden bislang herausfordernde Situationen, wie zum Beispiel tägliche Hundebegegnungen.


Du stehst vor täglichen herausfordernden Situationen mit deinem Vierbeiner und hast das Gefühl, dass du es alleine nicht (mehr) schaffst?

Dein sehnlichster Wunsch ist es wieder entspannter und mit Freude deinen Alltag mit ihm verbringen zu können? 

In meiner Beratung sprechen wir über eure Herausforderungen, was du dir im Zusammenleben mit deinem Hund wünschst und wie ihr das zusammen erreichen könnt.

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